Leben im neuen Ort

Seit einem halben Jahr wohne ich nun in diesem Ort. Ich muss sagen, ich könnte es mit den Leuten die mit mir in diesem Haus leben, schlechter treffen.

Da wären zum einen „Die Quotensonderlinge“. Ein älteres Ehepaar. Sie verbringen ihren Tag überwiegend in der Wohnung -- bekommen aber trotzdem alles mit was rund ums Haus passiert. Er lässt sich dazu hinreissen zu grüßen -- Sie nicht.

„Der Mechaniker“ Er verlässt morgens das Haus und kommt Abends wieder. Er grüßt… sonst bekommt man von ihm aber nichts mit.

„Die Oma“ Sie ist verwittwet und absolut vernarrt in meinen Stubentiger. Wenn man Sie im Flur trifft, dauern die Gespräche schonmal eine halbe Stunde… sollte man den Absprung nicht schaffen.

„Die neue Mieterin“ Ihre Wohnung steht seit 3 Wochen leer. Der Name klebt am Klingelschild. Dennoch sieht man vielleicht mal für eine halbe Stunde, dass ihr Auto auf dem Parkplatz steht.

Und zu guter letzt „Der Selbstständige“ Ein Junggeselle auf den es, wie ich schon festgestellt habe, viele Frauen abgesehen haben. Trifft man ihn in der Stadt und führt ein kurzes Gespräch, kommt desöfteren eine andere Frau dazu. Ab dem Zeitpunkt wird man dann mit fluchenden Blicken gestraft. Mitunter sehr amüsant. :)

Fazit: Ich denke, ich habe es in diesem Haus ganz gut getroffen. Was den Ort betrifft, ist es für mich noch etwas gewöhnungsbedürftig. Der „Südoldenburger“ an sich ist nochmal eine Stufe sturer wie der Rest dieses Bundeslandes. Ich bin gespannt was mich hier noch alles erwartet.

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